Homöopathie

Dr. Samuel Hahnemann (1755-1843), der Begründer der Homöopathie, war Arzt, Apotheker und Chemiker. Im "Organon der Heilkunst" hat er die gesamte Methodik der Homöopathie niedergelegt. Sie basiert auf einigen Grundprinzipien:

  1. "Similia similibus currentur" - Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden. Dieses Prinzip der Homöopathie ist ein Universalgesetz. Schon Hippocrates (460-377v.Chr.) schreibt "Heilbar sind die meisten Krankheiten durch ganz die selben Faktoren wie die aus denen sie entspringen."
  2. Dynamis - Lebenskraft - Hahnemann hat einen Krankheitsprozess als dynamisch beschrieben. Dynamis bedeutet Bewegung und ist Grundlage des Lebens. Nur eine dynamisierte - potenzierte Arznei wird dieser Bewegung heilend gerecht.
  3. Arzneimittelprüfung (AMP) - Eine homöopathische Behandlung beruht auf der Kenntnis der Symptome, die ein Mittel bei einem gesunden Menschen auslösen kann. 
  4. Chronische Krankheiten (Miasmatik) - Um dauerhaft zu heilen, muß die gesuchte Arznei eine bestimmte Wirktiefe besitzen (einem bestimmten Miasma zugeordnet sein)

Neue interessante Entwicklungen in der Homöoapthie sind weltweit in den letzten 20 Jahren entstanden - ermöglicht durch bessere Datenverarbeitungsmethoden in der EDV. Dadurch konnten Arzneimittel besser kategorisiert werden und auch Arzneimittelbilder viel exakter beschrieben werden. Große Entwicklungen gab es in der ganzen Welt, beeinflusst haben mich viele. Stellvertretend möchte ich nennen: Jan Scholten (Niederlanden), Rajan Sankaran (Indien), Massimo Mangialavori (Italien), Louis Klein (Kanada), Jeremy Sherr (Südafrika), Bernd Rommel (Deutschland).

Aude sapere – wage es, selbständig zu denken

Samuel Hahnemann; Immanuel Kant

Dr. Katrin Sutor
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